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Schloss Hellbrunn
Herzlich willkommen zur virtuellen Tour

Ihre virtuelle Tour durch Hellbrunn

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Willkommen in Hellbrunn

Verkürzen Sie sich die Zeit bis zu Ihrem nächsten Besuch in Hellbrunn und begleiten Sie uns auf einer Reise durch die zauberhafte Welt des Fürsterzbischofes Markus Sittikus! Scrollen Sie einfach weiter, um mit dem Rundgang zu beginnen.

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Herzlich willkommen in den Wasserspielen

Herzlich willkommen in den Wasserspielen, einem manieristischen Vergnügungspark, der heute noch genau wie vor 400 Jahren mit nichts als der Kraft des Wassers betrieben wird. Um Ihren Rundgang zu beginnen, klicken Sie bitte  einfach auf einen Punkt, den Sie besuchen möchten oder scrollen Sie nach unten weiter und lassen Sie sich von Station zu Station führen. Wenn Sie zur Startseite zurückkehren möchten, klicken Sie bitte hier.
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Die Bedeutung der Wasserspiele

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Bevor Sie Ihren Rundgang starten, erfahren Sie an dieser Stelle, was die Wasserspiele so besonders macht und warum sie heute noch als technisches Meisterwerk gelten.

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Der Fürstentisch

Wir beginnen unseren virtuellen Spaziergang im Römischen Theater mit seinem prächtigen Fürstentisch. Dabei handelt es sich um eine lange Tafel aus Marmor. In der Mitte befindet sich eine Wasserrinne, die dem Schlossherren und seinen Gästen zum Kühlen der Getränke diente. Die steinernen Hocker luden schon zu Zeiten des Fürsterzbischofes zum Platznehmen und Verweilen ein. Oder etwa doch nicht?
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Am Fürstentisch waren die armen Gäste ihrem Gastgeber Markus Sittikus schutzlos ausgeliefert. Dieser konnte aus allen Hockern Wasserstrahlen spritzen lassen. Doch auch wenn es unter dem Hosenboden plötzlich nass wurde - erheben durfte man sich als Gast nur auf Geheiß des Fürsterzbischofes. Nur ein Hocker blieb immer trocken. Sicher können Sie sich denken, welcher es war. Richtig: jener des Erzbischofes!

Bitte scollen Sie weiter nach unten, um zur nächsten Station zu gelangen. Oder kehren Sie zurück zur Übersicht.
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Die Orpheusgrotte

Nur wenige Schritte von Römischen Theater entfernt liegt die Orpheusgrotte, ein kleines Gebäude, das höhlenartig gestaltet ist. In dieser Unterwelt liegt die arme, verstorbene Eurydike und lauscht dem Geigenspiel ihres Geliebten. Auf der nächsten Seite erfahren Sie mehr über die einzelnen Gestaltungselemente der Grotte. Fahren Sie dazu einfach mit der Maus über die markierten Punkte.
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Entdecken Sie die Orpheusgrotte

Bitte wischen Sie nach links und rechts, um die einzelnen Elemente zu entdecken.

Der Steinbock

Gemeinsam mit dem Löwen ist der Steinbock das Wappentier des Erbauers Markus Sittikus.

Eurydikes Medaillon

Eurydike trägt ein Medaillon, das vermutlich das Antlitz von Markus Sittikus zeigt. Es wurde deshalb oft behauptet, die Figur sei seiner Geliebten nachempfunden. Aus heutiger Sicht scheint das aber unwahrscheinlich.

Deckenschmuck

Besonders faszinierend ist die Auskleidung der künstlich angelegten Grotte mit Röhrensinter und Stalaktiten. Ganz so, als befände man sich tatsächlich in der Unterwelt.

Erbauer unbekannt

Der Schöpfer dieser Figurengruppe ist unbekannt und wird von der Kunstgeschichte als "Orpheusmeister" bezeichnet.

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Die großen Grotten

Nach unserem Aufenthalt in der Orpheusgrotte erreichen wir nun die großen Grotten, die sich im Kellergeschoß des Schlosses befinden. Sie sind nicht nur kulturgeschichtlich faszinierend, sondern überraschen die Besucher mit hunderten versteckten Wasserdüsen und Spritzbrunnen. Trauen Sie sich, näherzutreten?
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Die Regengrotte des Neptun ist die größte Grotte in Hellbrunn. Ihr Highlight ist zweifellos die Statue des Meeresgottes Neptun aus weißem Marmor. Wände und Decken sind ganz mit Marmor, Tuffstein und Muschelmosaiken bedeckt und durch viele verborgene Wasserröhrchen kann sich ein künstlicher Platzregen auf die Gäste ergießen. Natürlich nur, wenn der Fürsterzbischof es will.

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Unterhalb Neptuns befindet sich das hydraulisch betriebene Germaul. Es verdreht die Augen, streckt dem Betrachter frech die Zunge entgegen und lässt von Zeit zu Zeit den mit Wasser gefüllten Unterkiefer nach vorne kippen. Gerüchten zufolge hatte Markus Sittikus den Anblick der Germaul-Maske seinen Feinden und Neidern zugedacht, denen er auf diese Weise die Zunge herausstreckte.
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Gleich neben der Neptungrotte liegt die Spiegelgrotte. Sie ist über und über mit in Stuck eingelassenen Konvex- und Konkavspiegeln versehen, in denen man sich wie in einem Spiegelkabinett betrachten kann. Schaulust und Reflexion: Auch hier wird deutlich, welchen Effekt Markus Sittikus bei seinen Gästen erzielen wollte.

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Von der Spiegelgrotte gelangt man in die Vogelsanggrotte, in der mit Hilfe eines hydraulischen Mechanismus unterschiedliche Vogelstimmen nachgeahmt werden. Hören Sie genau hin: Ist es nicht faszinierend, dass hier nur mit der Kraft des Wassers gearbeitet wird?
Video: Sulzer
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Links von der Regengrotte des Neptun liegt die Muschelgrotte, die ihre Wirkung durch die reichen farbigen Stuckaturen, Ornamente und Malereien entfaltet.
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Hinter der Muschelgrotte betreten wir die Ruinengrotte, in der vollständige Zerstörung vorgetäuscht wird. Ganz nach manieristischem Zeitgeschmack sollte das den Besuchern Orientierung und Gleichgewicht rauben. Gewölbekurven knicken weg, Spalten und Löcher klaffen auf, untere Mauerschichten und Balken kommen zum Vorschein, der Türsturz bröckelt und alles droht zusammenzustürzen. Kurz gesagt: Ein barockes Sinnbild der Vergänglichkeit und des Verfalls.

Klicken Sie auf 360°-Ansicht starten, um sich umzusehen. Danach verabschieden wir uns aus den großen Grotten und setzen unsere Reise im Freien fort. Bitte scrollen Sie nach unten oder klicken Sie hier, um zur Übersicht zur gelangen.
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Der Sternbrunnen

Vor dem Eingang der großen Grotten können Sie den Sternweiher bewundern, dahinter den Brunnen Altemps und die Brunnengrotte.

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Der Altemps Brunnen ist die wichtigste Quellenanlage der Wasserspiele und fließt stufenförmig über drei Becken. Benannt ist er übrigens nach Kardinal Marco Sittico d'Altemps, dem Onkel des Salzburger Fürsterzbischofes in Rom.

Genug gestaunt? Dann auf zur nächsten Station. Wir besuchen die kleinen Grotten mit ihren mechanischen Wunderwerken. Oder kehren Sie zur Übersicht zurück.
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Die fünf kleinen Grotten

Verlässt man den Sternbrunnen und spaziert den Fürstenweg entlang, kommt man an fünf kleinen Grotten mit hydraulischem Antrieb vorbei. Diese faszinierenden, weltweit einzigartigen Wasserautomaten der Renaissance, die fast 400 Jahre in Hellbrunn überlebt haben und uns ein authentisches Bild der Vergangenheit vermitteln, zeigen folgende Szenen:

  1. ein Schleifer bei der Arbeit
  2. Apollo, der den Satyr Marsyas schindet
  3. Perseus, der gegen das Meeresungeheuer kämpft, um Andromeda zu befreien
  4. ein Müller bei der Arbeit
  5. die Werkstatt eines Töpfers

Haben Sie genug gesehen, dann wenden wir uns jetzt dem Venusbrunnen zu oder Sie gehen zurück zur Übersicht.
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Die Venusgrotte

Den kleinen mechanischen Theatern gegenüber steht Venus in einer Grotte und wacht über ihren Brunnen. Schauen Sie genau, dann sehen Sie einen echten Blumenstrauß zu ihren Füßen. Er wird von einer Delphinstatue mit einem Wasservorhang überzogen und bleibt so viele Tage lang frisch. 
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Vor der Liebesgöttin Venus hat es sich im Brunnen ihr Sohn Amor gemütlich gemacht. Mit verbundenen Augen schießt er seine Liebespfeile ab und man weiß nie, wen er dabei als nächstes trifft. Vielleicht sind es ja Sie?
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Ebenfalls in der Venusgrotte zuhause sind diese beiden kleinen Schildkröten, die durch einen Wasserstrahl verbunden sind. Dabei ist mit freiem Auge nicht zu erkennen, welches der beiden Tiere das Wasser speit und welches den Strahl verschluckt.

Nach der Venusgrotte gelangen wir als nächstes zum Mechanischen Theater. Sie können aber auch zur Übersicht zurückkehren.
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Das Mechanische Theater

Dieses mit Wasser betriebene Prunkstück wurde vom Halleiner Bergarbeiter Lorenz Rosenegger in den Jahren 1749 - 1752 errichtet. Es ist eine reizvolle Darstellung des Lebens und Treibens einer barocken Kleinstadt mit all ihren Berufen und Ständen: Bürger gehen spazieren, Musiker musizieren, Metzger schlachten ein Kalb, ein Haus wird gedeckt, und auch viele andere Handwerker sind bei der Arbeit. Insgesamt befinden sich im Theater 163 Figuren aus Lindenholz, die meisten davon sind beweglich. Der ganze Figurenapparat wird von einem einzigen Wasserrad angetrieben. Faszinierend, finden Sie nicht auch?

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Als akustische Ergänzung des reizvollen Schauspiels kam im Jahr 1753 ein hydraulisches Orgelwerk dazu. Es stammt von Hofkapellmeister Johann Ernst Eberlin, dem Vorgänger Leopold Mozarts. Heute spielt die mit 200 Holz- und Metallpfeifen ausgestattete Orgel das Handwerkerlied „Ohne Rast angepackt“ aus der Oper „Maurer und Schlosser“ von Daniel Auber von 1825. Auf der Walze befindet sich auch noch ein Duett aus Mozarts Don Giovanni: „Reich mir die Hand mein Leben“.

Setzen Sie Ihre Reise durch scrollen fort oder kehren Sie zur Übersicht zurück.
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Die Kronengrotte

Über eine kleine Brücke betreten wir die Kronengrotte, die erst nach dem Tod Markus Sittikus' durch seinen Nachfolger fertig gestellt wurde. Ihr Mittelpunkt ist ein kleiner Felsen mit Schlangen und Fröschen, auf dem ein regulierbarer Wasserstrahl eine metallene Krone anhebt.
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Im hinteren Teil der Grotte befindet sich ein Gang, dessen Wände kunstvoll ausgestaltet sind. Eine Figurengruppe aus Untersberger Marmor zeigt Apollo, der den Satyr Marsyas mit einem Messer bedroht. Er hatte anmaßend behauptet, schöner Flöte und Lyra zu spielen als der Gott selbst und wird nun von ihm grausam bestraft: Nachdem Marsyas im Wettbewerb unterliegt, zieht ihm der Gott bei lebendigem Leibe die Haut ab.
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So geht es weiter

Sie haben die letzte Station unseres Rundganges durch die Wasserspiele erreicht. Jetzt haben Sie die Qual der Wahl: Entweder Sie kehren zum Eingang der Wasserspiele zurück, oder Sie besuchen die Schlossausstellung SchauLust - die unerwartete Welt des Markus Sittikus.
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Herzlich willkommen im Schloss Hellbrunn

Machen Sie sich auf eine virtuelle Reise durch die Ausstellung SchauLust - die unerwartete Welt des Markus Sittikus. Um zu beginnen, klicken Sie bitte auf einen der Räume oder scrollen Sie einfach weiter, um sich von uns durchs Schloss führen zu lassen.  Wenn Sie zur Startseite zurückkehren möchten, klicken Sie bitte hier.
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Fürst für Kirche und Land

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Wer war Markus Sittikus? Diese Frage steht im Zentrum des ersten Ausstellungsraumes. Ein von Fra Arsenio Mascagni gemaltes Porträt des Herrschers steht deshalb gleich zu Beginn im Zentrum der Aufmerksamkeit. Es zeigt den Fürsterzbischof mit den beiden großen Bauwerken seiner Regierungszeit: dem Salzburger Dom und Schloss Hellbrunn. Der goldene Steinbock symbolisiert eines der beiden Wappentiere des Herrschers und tritt gemeinsam mit einem Löwen an vielen Stellen im Schloss auf. Doch wer war Markus Sittikus, als Politiker, Mensch und Geistlicher?

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Die Villa vor der Stadt

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Im nächsten Raum der Ausstellung erfahren Sie mehr über die Besonderheit des Ortes Hellbrunn. Auf der folgenden Seite können Sie die Karte aus dem Jahr 1630 selbst betrachten und die wichtigsten Sehenswürdigkeiten von damals und heute entdecken.

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Schlossgebäude

Wasserspiele

Fasaneriehof

Hellbrunnerbach mit Pferdeschwemme

Torgebäude

Hellbrunner Allee

Schlosskapelle

Orangerie

20. Jhdt.

Garten mit Wasserparterre

Saiblingstube

Lusthäusschen

Tiergehege

Waldembs (Monatsschlössl)

heute: Volkskundemuseum

Hohe Aussicht - Stadtblick

19. Jhdt.

Steintheater

Watzmannblick

19. Jhdt.

Umfassungsmauer

Sakraler Bereich

Schlösschen Belvedere

Wundergarten der Sinne

21. Jhdt.

Spielplatz

20. Jhdt.

Sound of Music Pavillon

Englischer Garten

18. Jhdt.

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Schwermut und Tod

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Wir betreten nun einen abgedunkelten Bereich, der sich mit den Gegebenheiten rund um den Tod des Fürsterzbischofes befasst. Verdorrende Äpfel, ein Abguss des Grabepitaphs und ein alternder Herrscher rufen das Bewusstsein um die Vergänglichkeit in Erinnerung. Im Audioguide erfahren Sie mehr über die Trauerfeiern und das Vermächtnis des Herrschers.

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Der Speisesaal

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Im 17. Jahrhundert entdeckte man die Natur als Quelle der Faszination. Naturwissenschaftliche Forschungen und fabelhafte Phantasien gingen dabei Hand in Hand. Anhand der Gemäldesammlung im ehemaligen Speisesaal wird das sichtbar. Auf der nächsten Seite können Sie sich selbst einen Überblick zu den verschiedenen Motiven verschaffen.

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Entdecken Sie die Gemäldegalerie

Wischen Sie nach links oder rechts, um die einzelnen Motive zu entdecken.

Sonnenblume, 1618

Sittikus' Chronist Johannes Stainhauser erwähnt "überaus große Sonnenblumen", die "in dem fürstlichen neuerbauten Lustgarten zu Hellebrunn Anno 1618 gewachsen" sind - im Europa dieser Zeit eine exotische Besonderheit.

Hausen, 17. Jhdt.

Laut Schriftaufsatz wurde der Hausen 1617 mit einem Gewicht von 238 Pfund (133 kg) 1617 in der Salzach bei Tittmoning gefangen.

Weißes Rentier, 17. Jhdt.

Vermutlich als Geschenk für gut geführte Verhandlungen erhielt Fürsterzbischof Guidobald Graf von Thun und Hohenstein dieses Rentier vom schwedischen König Karl XI.

Schwan, 1636

Ursprünglich auf dem Speiseplan des Adels wurden Schwäne mit dem Auftauchen des Truthahns nach der Entdeckung Amerikas von der fürstlichen Tafel verdrängt.

Orientalisch gekleideter Mann mit achtbeinigem Pferd, 17. Jhdt.

Laut Bildinschrift wurde das Pferd mit der angeborenen Polydaktylie 1673 in der Salzburger Residenz vorgeführt.

Einhorn, 21. Jhdt.

Einhörner übten schon zu Zeiten von Markus Sittikus große Faszination auf die Menschen aus. Man findet sie an vielen Stellen im Schloss und das Einhorn diente als Wappentier des Fürsterzbischofs Guidobald Graf von Thun, der Hellbrunn während der Zeit seiner Regentschaft an vielen Stellen umgestaltete.

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Der Festsaal

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Der Festsaal ist das Herzstück des Schlosses und sticht durch seine reiche Bemalung hervor. Für Markus Sittikus diente Hellbrunn als Rückzugsort, aber auch zum Empfang von Gästen. Das Schloss musste daher gewisser höfischer Repräsentation genügen. Der Saal wurde ab 1616 von Hofmaler Fra Arsenio Mascagni gestaltet und mit Hilfe von bühnenartiger Scheinarchitektur gegliedert. Viele Details der Wandbemalung können Sie auf der nachfolgenden Seite selbst entdecken.

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Entdecken Sie den Festsaal

Bitte wischen Sie nach links oder rechts, um sich die Details der Wandverzierung anzusehen.

Blick auf den Markusdom

Blick auf die Uffizien

Tugenden: Göttliche Gerechtigkeit und Güte

Die göttliche Gerechtigkleit hält Schwert, Waage und Taube. Neben ihr die Güte mit einem Pelikan und seinen Jungen, dem Symbol für Aufopferung.

Tugenden: Stärke und unbekannte Identität

Die Figur mit Helm steht für Stärke, die Identität der Tugend mit dem Stab ist nicht überliefert.

Tugenden: Klugheit und Demut/Erkenntnis

Die Klugheit trägt nicht nur Waffen, sondern hält sich auch selbst einen Spiegel vor. Daneben die Tugend der Demut.

Tugenden: Mäßigung und Staatsräson

Die Mäßigung hält Palme und Zaumzeug, die Staatsräson ist mit Helm, Schwert, Panzer und Feldherrenstab ausgerüstet.

Tugenden: Glaube und Hoffnung

Der Glaube hält einen Kelch, die Hoffnung hält die Hände zum Gebet gefaltet.

Personifikation von Tugendliebe und Vita Breve

Die Vita Breve stellt mit Stiefmütterchen in Händen die Kürze des Lebens dar.

Wappen und Schriftband

Über der Türe sind ein goldener Steinbock, das Wappentier von Markus Sittikus und ein schwarzer Löwe, das Wappentier Salzburgs, in inniger Umarmung abgebildet. Das Schriftband darüber trägt das Motto des Fürsterzbischofes: NUMEN VEL DISSA IUNGIT: Eine göttliche Macht verbindet sogar das Entgegengesetzte.

Römische Kaiser

Römische Kaiser

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Das Oktogon

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Im Oktogon neben dem Festsaal sind neben Scheinarchitektur vor allem musikalische Motive zu sehen. Das überdimensionale Schriftband in der Raummitte weist auf die Oper L'Orfeo von Monteverdi hin, deren Aufführung in Salzburg im Jahr 1614 als erste Opernaufführung nördlich der Alpen angesehen wird. Im Audioguide erfahren Sie mehr über die Akustik des außergewöhnlichen Raumes.

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Salzburger Fasnacht

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Der Fürsterzbischof legte für die pompösen Faschingsumzüge ein genaues Programm fest. In der Ausstellung zeigt ein Film, wie das Treiben ausgesehen haben könnte.

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In diesem Animationsfilm wird das damalige Salzburger Fasnachtstreiben gezeigt. Der im Film rezitierte Quelltext stammt von Johannes Steinhauser, dem Sekretär des Fürsterzbischofes.
Video: ProMedia
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Das chinesische Zimmer

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Das Chinesische Zimmer verdankt seinen Namen der im 18. Jahrhundert angebrachten, chinesischen Papiertapete. Mitten im Raum steht ein rekonstruierter Globus. Er soll sichtbar machen, welche Teile der Welt zu Markus Sittikus' Zeit bereits bekannt waren und wie weit die Globalisierung schon damals fortgeschritten war. Blickt man aus dem Zimmer, eröffnet sich ein traumhaftes Panorama über den Schlosspark, der bis zum Monatsschlössl reicht.

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Und jetzt?

Sie sind nun am Ende Ihres Rundganges durch das Schloss angekommen. Sie können nun direkt die Wasserspiele besuchen oder zur Startseite des virtuellen Rundganges zurückkehren.
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